
Aus klein wird gross,
aus gross wird klein,
dass kann nur dank
Verständigung sein.
Jackie - am Samstag, 13. September 2008, 20:19 - Rubrik: Aus dem Leben gegriffen

Darunter versteht man:
ungeordnete Zergliederung eines Speichers in Bruchstücke (Duden)
die Aufteilung einer zusammengesetzten Einheit in kleinere Teile (Wikipedia)
Sehr häufig wird der Begriff in der Informatik benutzt.
Allerdings kann auch ein Mensch fragmentiert werden. Was passiert da und wie ist das zu verstehen?
Eine Verletzung - und die damit verbundene Erfahrung - aus der frühen Kindheit wird - meistens unbewusst - durch ein Ereignis aus der Gegenwart aktiviert. Dabei muss das gegenwärtige Ereignis dem verletzenden Ereignis nur ähneln.
z.B.
Die besonders aufmerksame und umsorgende Ehefrau, die ihrem Mann das Lieblingsessen kocht und hofft, dass er sich dafür am Abend für sie interessieren, ihr zuhören wird, fragmentiert, wenn er sich dann vor den Fernseher setzt. Als Kind wollte sie die Aufmerksamkeit und das Lob der Eltern (oder eines Elternteils) und erzielte deshalb gute Noten in der Schule. Leider nahmen die Eltern diese guten Noten gar nicht wahr.
Dieses Beispiel zeigt die Agency-Fragmentierung. Agenten wollen es anderen recht machen, müssen immer schauen, wie es anderen geht und vernachlässigen ihre eigenen Wünsche, übergehen sich selber immer wieder. Man unterscheidet des weiteren noch Szenario-, Schutz-/Charakterstil- und existenzielle Fragmentation.
Menschen, die fragmentiert sind, zeigen eine vielfältige Symptomatik, die bei dem Verlust der Körperwahrnehmung, diffusen Emotionen (wie Ängsten, Trauer, Ärger) und Gedankenkreisen beginnt und sich auch auf körperliche Beschwerden wie z.B. alle Arten von Schmerzen ausdehnen kann. Je nach Schweregrad erlebt man Verzweiflung bis hin zu Depressionen.
Allen Fragmentierungsformen gemeinsam ist der Präsenzverlust: man steht bildlich gesagt neben sich, lebt nicht mehr ganz in der gegenwärtigen Situation. Dazu kommen Gefühle von Hoffnungs-, Hilf- oder Orientierungslosigkeit. (Quelle IBP und Jack Lee Rosenberg)
Wie kommt man da wieder heraus? Gute Frage.
Auf dieser Seite ist eine Möglichkeit angegeben.
Jackie - am Freitag, 18. Juli 2008, 01:13 - Rubrik: Verwirrung
noch keinen Ton - Haste Töne?

Was liest mein Auge hier am frühen Morgen und amüsiert sich gewaltig?
...Madonna hat dank Botox und Ayurveda die Haltbarkeit einer Madame-Tussauds-Figur...
und
...Für sie alle altert stellvertretend Johannes Heesters. Er ist neben Helmut Schmidt, dem Erfinder der Selbstkonservierung qua Räuchern, der Deutsche mit der größten Kompetenz im gepflegten Älterwerden...
noch keinen Ton - Haste Töne?

Ausgebremst. Noch ruhiger gestellt als ohnehin schon. Noch mehr Zeit mit sich selber und seinen Gedanken über Gott, die Welt, der (philosophischen) Sinnsuche.
Für was das wohl wieder gut ist?
Jackie - am Freitag, 4. Juli 2008, 18:11 - Rubrik: Aus dem Leben gegriffen
noch keinen Ton - Haste Töne?

An der Bournemouth University in England wurde ein Projekt ins Leben gerufen. Richtige Schnecken sind mit Miniaturantenne und winzigem Chip ausgestattet. Indem sie irgendeinmal beim Webserver vorbei kriechen, erhalten die Schneckenbriefträger die Nachricht. Wenn die kleinen Schleimer per Zufall mal beim Abgabepunkt vorbei schnecken, senden sie die Nachricht weiter.
Drei Schnecken sind im Einsatz. Spitzenreiter ist die Schnecke Austin, welche mit einem Durchschnitt von 1.96 Tagen die Nachrichten am schnellsten abgibt.
Der Link zur Webseite findet ihr hier.
noch keinen Ton - Haste Töne?

Rasen mähen hat was. Nämlich:
- es ist ersichtlich, was man getan hat. Der vorher - nachher-Effekt ist gewaltig.
- der Akt des Rasenmähens hat definitiv was meditatives.
Sich auf das wegbringen des Rasens konzentrieren kann durchaus alle anderen Gedanken ausschalten. Erfrischend.
- Nachher fühlt man die Arbeit in Körper. Eine Erschöpfung macht sich breit, welche wohltuend ist.
Jackie - am Freitag, 20. Juni 2008, 13:48 - Rubrik: Tatsachenberichte
noch keinen Ton - Haste Töne?





